A+ R A-

Postop

Splenektomie

Mobilisation Am OpTag muss der Patient aus dem Bett und mindestens einmal am Bett stehen. Am 1. po Tag muss er mehrere Stunden über den Flur laufen.
Schmerztherapie Beim laparoskopischen Eingriff ist eine orale Schmerztherapie mit Oxygesic und Diclofenac ausreichend. Bei konventioneller Notfallsplenektomie sollte für 2 Tage eine PCA und Diclofenac angelegt werden. Danach auf orale Therapie umstellen.
Infusionen Die prä- und intraoperative Infusionsmenge ausrechnen und berücksichtigen. Für den Rest des Tages reichen 1000-1500 ml in der Regel aus, wobei 500 ml getrunken werden können. Eine ausreichende Urinausscheidung weist auf eine gute Hydratation hin. Wenn die Urinausscheidung nachlässt und eine gute Hydratation vermutet wird, dann mit 20 mg Furosemid nachhelfen. Häufiger liegt eine Dehydratation vor. Bei einer Dehydratation sollte die Infusionsmenge erhöht werden. Danach unbedingt auf die Ausscheidung achten und bilanzieren.
1. po. Tag - Bei guter Hydratation reichen 2500 ml an gesamter Flüssigkeitszufuhr aus. Mit Normofundin nur die Flüssigkeit ergänzen, die nicht oral zugenommen wird. Meistens sind 1000 ml NF zur Nacht ausreichend.
2. po. Tag - Bei normalem Verlauf sind keine Infusionen mehr erforderlich. Patienten, die nicht ausreichend trinken (ältere oder pflegebedürftige Patienten),  benötigen auch weiterhin Infusionen.
Als Routine wird Normofundin infundiert. Normofundin enthält Kalium. Deshalb bei Risikopatienten bedenken.
Orale Ernährung Am OpTag können Flüssigkeiten aufgenommen werden.
1. po. Tag - mit flüssiger Kost (3-4 Pck. Fortimel) beginnen. Bei geblähten Bauch oder Subileus wird der Kostaufbau nicht forciert. Wenn Winde abgehen oder Stuhlgang.
2. po Tag - Normale Kost
Parenterale Ernährung Nicht erforderlich.
Labor OpTag  -  BB, Elektrolyte
1. po. Tag - BB, Elektrolyte
2. po. Tag   - BB, CRP
4. po. Tag   - BB, CRP
6. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP, Kreat
Andere Laborwerte nur gezielt bei Besonderheiten. Wenn keine Hämostasestörung vorliegt und die präoperativen Gerinnungswerte in Ordnung sind, sind postoperative Kontrollen nicht zielführend.
Verbände Verbandswechsel am 2. und 5. po Tages oder bei durchgeschlagenen Verbänden. Hautklammern am 9.-10. po Tages entfernen.
Antibiose Cefuroxim/Clont nur einmal bei Narkoseinleitung
Drains Drains sind in der Regel nicht erforderlich. Wenn Drains gelegt werden, wird täglich die Menge gemessen und die Qualität beschrieben. Täglich wird überprüft, ob die Drains weiterhin erforderlich sind.
Magensonde Die Magensonde wird am Ende der Operation entfernt.
Blasenkatheter Blasenkatheter werden bei laparoskopischen Eingriffen am wachen Patienten und bei Notfalleingriffen normalerweise am Morgen des 1. po Tages entfernt.
ZVK Nicht erforderlich.
Thromboseprophylaxe Am Abend des OpTages 0,2-0,4 ml Clexane in Abhängigkeit vom Risiko.
Atemtherapie 1. po Tag - Intensives Atemtraining mit der Physiotherapie. Tagsüber alle 2 Stunden mit dem Mediflow trainieren. Inspiration UND Exspiration.
Anämie Hb-Kontrolle am OpTag, ungefähr 3-5 Stunden nach der Operation. Im Zweifel kurzfristig kontrollieren. Bei einem Hb über 10 g/dl besteht generell keine Indikation zur Transfusion. Bei einem Hb unter 8 g/dl besteht fast immer eine Indikation.
Wundinfektion Eröffnen der Wunde und 3mal tgl Spülen mit Lavanid.
Subphrenischer Abszess CT-gestützt punktieren. Abstrich. Gezielte Antibiose. 1mal tgl. mit Lavanid spülen.
Nachbehandlung Trivalente Impfung ungefähr 3 Wochen nach Splenektomie
Verlegung Nach laparoskopischen Eingriff am 1. po Tag und bei Notfallsplenektomie am 2. po. Tag, wenn der Patient mobilisiert und optimal hydriert ist.

Magenperforation

Mobilisation Am OpTag muss der Patient aus dem Bett und mindestens einmal am Bett stehen. Am 1. po Tag muss er mehrere Stunden über den Flur laufen.
Schmerztherapie Ein PDK sollte unbedingt angestrebt werden. Wenn kein PDK liegt, dann ist unbedingt eine PCA anzulegen. Zusätzlich ist 4mal 1 g Novalgin i.v. oder oral und 2mal 40 mg Omeprazol anzuordnen.
Infusionen Die prä- und intraoperative Infusionsmenge ausrechnen und berücksichtigen. Für den Rest des Tages reichen 1000-1500 ml in der Regel aus. Bei länger bestehender Sepsis auf ausreichende Urinausscheidung achten, denn sie weist auf eine gute Hydratation hin. Wenn die Urinausscheidung nachlässt und eine gute Hydratation vermutet wird, dann mit 20 mg Furosemid nachhelfen. Häufiger liegt aber eine Dehydratation vor. Bei einer Dehydratation sollte die Infusionsmenge erhöht werden. Danach unbedingt auf die Ausscheidung achten und bilanzieren.
1.-4 po. Tag - Bei guter Hydratation reichen ungefähr 2500 ml NF an gesamter Flüssigkeitszufuhr aus.
5. po. Tag - Bei normalem Verlauf wird der orale Kostaufbau begonnen und die Infusionsmenge vermindert.
Als Routine wird Normofundin infundiert. Normofundin enthält Kalium. Deshalb bei Risikopatienten bedenken.
Orale Ernährung

Am OpTag - NPO. 1.-4. po. Tag - NPO oder flüssige Kost (3-4 Pck. Fortimel) nach Rücksprache mit dem Operateur beginnen. Bei geblähten Bauch oder Subileus wird der Kostaufbau nicht forciert.

Parenterale Ernährung

Nur erforderlich, wenn bis zum 7. po. Tag keine orale Ernährung aufgebaut werden kann. Demnach nur beim schwierigen Verschluss, ausgeprägter Peritonitis oder Verdacht auf Nahtinsuffizienz erforderlich.

1. Tag 1500-3000 ml Normofundin G-5 (enthält pro Liter: 50 g Glukose, 100 mval Na+, 18 mval K+, 200 kcal)
2. Tag 2000 Periplasmal (enthält pro Liter: 50g Glukose, 35 g AS,  60 mval Na+, 30 mval K+)
1000 ml Normofundin G-5 (enthält pro Liter: 50 g Glukose, 100 mval Na+, 18 mval K+, 200 kcal)
ab 3. Tag 2000 ml Aminomix 2® + 500 ml Lipofundin 20% (enthält 240 g Glukose, 100 g AS, 100 g Fett, 100 mval Na+, 60 mval K+)
1000 ml Normofundin G-5 (enthält pro Liter: 50 g Glukose, 100 mval Na+, 18 mval K+, 200 kcal)
Labor OpTag  -  BB, Elektrolyte, Kreatinin
1. po. Tag   - BB, Elektrolyte, Krea
2. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP, Krea
4. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP, Krea
6. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP, Kreat

Andere Laborwerte nur gezielt bei Besonderheiten. Wenn keine Hämostasestörung vorliegt und die präoperativen Gerinnungswerte in Ordnung sind, sind postoperative Kontrollen nicht zielführend.
Verbände Verbandswechsel am 2. und 5. po Tages oder bei durchgeschlagenen Verbänden. Hautklammern am 9.-10. po Tages entfernen.
Antibiose Cefuroxim/Clont bis zum Morgen des 1. po. Tages. Bei diffuser Peritonitis für 3 Tage.
Drains Wenn Drains gelegt werden, wird täglich die Menge gemessen und die Qualität beschrieben. Täglich wird überprüft, ob die Drains weiterhin erforderlich sind.
Magensonde Am 1. po. Tag wird kontrolliert, ob die Magensonde erforderlich ist. Wenn sie weniger als 500 ml fördert, dann sollte die Entfernung erwogen werden.
Blasenkatheter Blasenkatheter werden normalerweise am Morgen des 1. po Tages entfernt - auch wenn der PDK liegt. Wenn der Patient innerhalb von 6 Stunden nicht spontan Wasser lässt, dann sollte erneut ein Katheter gelegt werden.
ZVK Nur erforderlich bei schlechten Venen. Wenn ein ZVK vorhanden ist, dann wird täglich der ZVD gemessen.
Thromboseprophylaxe Am Abend des OpTages 0,2-0,4 ml Clexane in Abhängigkeit vom Risiko.
Atemtherapie 1. po Tag - Intensives Atemtraining mit der Physiotherapie. Tagsüber alle 2 Stunden mit dem Mediflow trainieren. Inspiration UND Exspiration.
Anämie Hb-Kontrolle am OpTag, ungefähr 3-5 Stunden nach der Operation. Im Zweifel kurzfristig kontrollieren. Bei einem Hb über 10 g/dl besteht generell keine Indikation zur Transfusion. Bei einem Hb unter 8 g/dl besteht fast immer eine Indikation.
Wundinfektion Eröffnen der Wunde und 3mal tgl Spülen mit Lavanid.
Nahtinsuff. NPO, Tazobac, ZVK, parenterale Ernährung, Sepsiskontrolle durch PCT-Messung
Nachbehandlung PPI-Gabe. Gastroskopie 4-6 Wochen nach der Perforation. Unbedingt die Genese eruieren und immer an ein Karzinom denken.
Verlegung Am Morgend des 2.-4. po Tages, wenn der Patient mobilisiert und optimal hydriert ist.

Magenresektion

Mobilisation Am OpTag muss der Patient aus dem Bett und mindestens einmal am Bett stehen. Am 1. po Tag muss er mehrere Stunden über den Flur laufen.
Schmerztherapie Ein PDK sollte unbedingt angestrebt werden. Wenn kein PDK liegt, dann ist unbedingt eine PCA anzulegen. Zusätzlich ist 4mal 1 g Novalgin i.v. oder oral und 2mal 40 mg Omeprazol anzuordnen.
Infusionen Die prä- und intraoperative Infusionsmenge ausrechnen und berücksichtigen. Für den Rest des Tages reichen 1000-1500 ml in der Regel aus. Wenn die Urinausscheidung nachlässt und eine gute Hydratation vermutet wird, dann mit 20 mg Furosemid nachhelfen. Häufiger liegt aber eine Dehydratation vor. Bei einer Dehydratation sollte die Infusionsmenge erhöht werden. Danach unbedingt auf die Ausscheidung achten und bilanzieren.
1.-4 po. Tag - Bei guter Hydratation reichen ungefähr 2500 ml NF an gesamter Flüssigkeitszufuhr aus.
5. po. Tag - Bei normalem Verlauf wird spätestens der orale Kostaufbau begonnen und die Infusionsmenge vermindert.
Als Routine wird Normofundin infundiert. Normofundin enthält Kalium. Deshalb bei Risikopatienten bedenken.
Orale Ernährung

Am OpTag - NPO.
1.-4. po. Tag - NPO oder flüssige Kost (3-4 Pck. Fortimel) nach Rücksprache mit dem Operateur beginnen. Für die Anastomosenheilung ist es optimal, bereits am 1. po. Tag mit Fortimel zu beginnen.  Bei geblähtem Bauch oder Subileus wird der Kostaufbau nicht forciert.

Parenterale Ernährung

Nur erforderlich, wenn bis zum 7. po. Tag keine orale Ernährung aufgebaut werden kann. Demnach nur bei Verdacht auf Nahtinsuffizienz erforderlich.

1. Tag 1500-3000 ml Normofundin G-5 (enthält pro Liter: 50 g Glukose, 100 mval Na+, 18 mval K+, 200 kcal)
2. Tag 2000 Periplasmal (enthält pro Liter: 50g Glukose, 35 g AS,  60 mval Na+, 30 mval K+)
1000 ml Normofundin G-5 (enthält pro Liter: 50 g Glukose, 100 mval Na+, 18 mval K+, 200 kcal)
ab 3. Tag 2000 ml Aminomix 2® + 500 ml Lipofundin 20% (enthält 240 g Glukose, 100 g AS, 100 g Fett, 100 mval Na+, 60 mval K+)
1000 ml Normofundin G-5 (enthält pro Liter: 50 g Glukose, 100 mval Na+, 18 mval K+, 200 kcal)
Labor OpTag  -  BB, Elektrolyte, Kreatinin
1. po. Tag   - BB, Elektrolyte, Krea
2. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP, Krea
4. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP, Krea
6. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP, Kreat

Andere Laborwerte nur gezielt bei Besonderheiten. Wenn keine Hämostasestörung vorliegt und die präoperativen Gerinnungswerte in Ordnung sind, sind postoperative Kontrollen nicht zielführend.
Verbände Verbandswechsel am 2. und 5. po Tages oder bei durchgeschlagenen Verbänden. Hautklammern am 9.-10. po Tages entfernen.
Antibiose Cefuroxim bis zum Morgen des 1. po. Tages.
Drains Wenn Drains gelegt werden, wird täglich die Menge gemessen und die Qualität beschrieben. Täglich wird überprüft, ob die Drains weiterhin erforderlich sind.
Magensonde Am 1. po. Tag wird kontrolliert, ob die Magensonde erforderlich ist. Wenn sie weniger als 500 ml fördert, dann sollte die Entfernung erwogen werden.
Blasenkatheter Blasenkatheter werden normalerweise am Morgen des 1. po Tages entfernt - auch wenn der PDK liegt. Wenn der Patient innerhalb von 6 Stunden nicht spontan Wasser lässt, dann sollte erneut ein Katheter gelegt werden.
ZVK Nur erforderlich bei schlechten Venen. Wenn ein ZVK vorhanden ist, dann wird täglich der ZVD gemessen.
Thromboseprophylaxe Am Abend des OpTages 0,2-0,4 ml Clexane in Abhängigkeit vom Risiko.
Atemtherapie 1. po Tag - Intensives Atemtraining mit der Physiotherapie. Tagsüber alle 2 Stunden mit dem Mediflow trainieren. Inspiration UND Exspiration.
Anämie Hb-Kontrolle am OpTag, ungefähr 3-5 Stunden nach der Operation. Im Zweifel kurzfristig kontrollieren. Bei einem Hb über 10 g/dl besteht generell keine Indikation zur Transfusion. Bei einem Hb unter 8 g/dl besteht fast immer eine Indikation.
Wundinfektion Eröffnen der Wunde und 3mal tgl Spülen mit Lavanid.
Nahtinsuff. Eine Röntgenkontrolle der Anastomose ist NICHT erforderlich. Nur bei klinischem Verdacht sollte sie durchgeführt werden. Dann NPO, Tazobac, ZVK, parenterale Ernährung, Sepsiskontrolle durch PCT-Messung und evtl Endoskopie oder CT-gestützte Punktion.
Nachbehandlung Karzinombehandlung einleiten.
Verlegung Am Morgend des 2.-4. po Tages, wenn der Patient mobilisiert und optimal hydriert ist.

Gastrektomie

Mobilisation

Am OpTag muss der Patient aus dem Bett und mindestens einmal am Bett stehen. Am 1. po Tag muss er mehrere Stunden über den Flur laufen.

Schmerztherapie

Ein PDK sollte unbedingt angestrebt werden. Wenn kein PDK liegt, dann ist unbedingt eine PCA anzulegen. Zusätzlich ist 4mal 1 g Novalgin i.v. oder oral.

Infusionen

Die prä- und intraoperative Infusionsmenge ausrechnen und berücksichtigen. Für den Rest des Tages reichen 1000-1500 ml in der Regel aus. Wenn die Urinausscheidung nachlässt und eine gute Hydratation vermutet wird, dann mit 20 mg Furosemid nachhelfen. Häufiger liegt aber eine Dehydratation vor. Bei einer Dehydratation sollte die Infusionsmenge erhöht werden. Danach unbedingt auf die Ausscheidung achten und bilanzieren.
1.-4 po. Tag - Bei guter Hydratation reichen ungefähr 2500 ml NF an gesamter Flüssigkeitszufuhr aus.
5. po. Tag - Bei normalem Verlauf wird spätestens der orale Kostaufbau begonnen und die Infusionsmenge vermindert.
Als Routine wird Normofundin infundiert. Normofundin enthält Kalium. Deshalb bei Risikopatienten bedenken.

Orale Ernährung

Am OpTag - NPO.
1.-4. po. Tag - NPO oder flüssige Kost (3-4 Pck. Fortimel) nach Rücksprache mit dem Operateur beginnen. Für die Anastomosenheilung ist es optimal, bereits am 1. po. Tag mit Fortimel zu beginnen.  Bei geblähtem Bauch oder Subileus wird der Kostaufbau nicht forciert.

Parenterale Ernährung

Nur erforderlich, wenn bis zum 7. po. Tag keine orale Ernährung aufgebaut werden kann. Demnach nur bei Verdacht auf Nahtinsuffizienz erforderlich.

1. Tag

1500-3000 ml Normofundin G-5 (enthält pro Liter: 50 g Glukose, 100 mval Na+, 18 mval K+, 200 kcal)

2. Tag

2000 Periplasmal (enthält pro Liter: 50g Glukose, 35 g AS,  60 mval Na+, 30 mval K+)
1000 ml Normofundin G-5 (enthält pro Liter: 50 g Glukose, 100 mval Na+, 18 mval K+, 200 kcal)

ab 3. Tag

2000 ml Aminomix 2® + 500 ml Lipofundin 20% (enthält 240 g Glukose, 100 g AS, 100 g Fett, 100 mval Na+, 60 mval K+)
1000 ml Normofundin G-5 (enthält pro Liter: 50 g Glukose, 100 mval Na+, 18 mval K+, 200 kcal)

Labor

OpTag  -  BB, Elektrolyte, Kreatinin
1. po. Tag   - BB, Elektrolyte, Krea
2. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP, Krea
4. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP, Krea
6. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP, Kreat

Andere Laborwerte nur gezielt bei Besonderheiten. Wenn keine Hämostasestörung vorliegt und die präoperativen Gerinnungswerte in Ordnung sind, sind postoperative Kontrollen nicht zielführend.

Verbände

Verbandswechsel am 2. und 5. po Tages oder bei durchgeschlagenen Verbänden. Hautklammern am 9.-10. po Tages entfernen.

Antibiose

Cefuroxim bis zum Morgen des 1. po. Tages.

Drains

Wenn Drains gelegt werden, wird täglich die Menge gemessen und die Qualität beschrieben. Täglich wird überprüft, ob die Drains weiterhin erforderlich sind.

Magensonde

-

Blasenkatheter

Blasenkatheter werden normalerweise am Morgen des 1. po Tages entfernt - auch wenn der PDK liegt. Wenn der Patient innerhalb von 6 Stunden nicht spontan Wasser lässt, dann sollte erneut ein Katheter gelegt werden.

ZVK

Nur erforderlich bei schlechten Venen. Wenn ein ZVK vorhanden ist, dann wird täglich der ZVD gemessen.

Thromboseprophylaxe

Am Abend des OpTages 0,2-0,4 ml Clexane in Abhängigkeit vom Risiko.

Atemtherapie

1. po Tag - Intensives Atemtraining mit der Physiotherapie. Tagsüber alle 2 Stunden mit dem Mediflow trainieren. Inspiration UND Exspiration.

Anämie

Hb-Kontrolle am OpTag, ungefähr 3-5 Stunden nach der Operation. Im Zweifel kurzfristig kontrollieren. Bei einem Hb über 10 g/dl besteht generell keine Indikation zur Transfusion. Bei einem Hb unter 8 g/dl besteht fast immer eine Indikation.

Wundinfektion

Eröffnen der Wunde und 3mal tgl Spülen mit Lavanid.

Nahtinsuff.

Eine Röntgenkontrolle der Anastomose ist NICHT erforderlich. Nur bei klinischem Verdacht sollte sie durchgeführt werden. Dann NPO, Tazobac, ZVK, parenterale Ernährung, Sepsiskontrolle durch PCT-Messung und evtl Endoskopie oder CT-gestützte Punktion.

Nachbehandlung

Karzinombehandlung einleiten.

Verlegung

Am Morgend des 2.-4. po Tages, wenn der Patient mobilisiert und optimal hydriert ist.

Narbenhernien

Mobilisation Am OpTag muss der Patient aus dem Bett und mindestens einmal am Bett stehen. Am 1. po Tag muss er mehrere Stunden über den Flur laufen.
Schmerztherapie Ein PDK sollte bei grpßen Hernien unbedingt angestrebt werden. Wenn kein PDK liegt, dann ist unbedingt eine PCA anzulegen. Zusätzlich ist 2mal 75 mg Diclofenac (oral mit Omeprazol) anzuordnen.
Infusionen

Die prä- und intraoperative Infusionsmenge ausrechnen und berücksichtigen. Für den Rest des Tages reichen 500 ml in der Regel aus, weil der Patient postoperativ direkt trinken darf.

1. po. Tag - nicht erforderlich.

Orale Ernährung

Am OpTag kann flüssige Kost aufgenommen werden.

1. po. Tag - Normale Kost

Parenterale Ernährung

Nicht erforderlich.

Labor OpTag  -  BB, ,
2. po. Tag   - BB, CRP
4. po. Tag   - BB, CRP

Andere Laborwerte nur gezielt bei Besonderheiten. Wenn keine Hämostasestörung vorliegt und die präoperativen Gerinnungswerte in Ordnung sind, sind postoperative Kontrollen nicht zielführend.
Verbände Verbandswechsel am 2. und 5. po Tages oder bei durchgeschlagenen Verbänden. Hautklammern am 9.-10. po Tages entfernen.
Antibiose Cefuroxim bis zum Morgen des 1. po. Tages.
Drains Drains sind häufig subkutan erforderlich. Wenn Drains gelegt werden, wird täglich die Menge gemessen und die Qualität beschrieben. Täglich wird überprüft, ob die Drains weiterhin erforderlich sind. Spätestens am 3. po. Tag werden sie gezogen.
Magensonde -
Blasenkatheter -
ZVK -
Thromboseprophylaxe Am Abend des OpTages 0,2-0,4 ml Clexane in Abhängigkeit vom Risiko.
Atemtherapie 1. po Tag - Intensives Atemtraining mit der Physiotherapie. Tagsüber alle 2 Stunden mit dem Mediflow trainieren. Inspiration UND Exspiration.
Anämie Hb-Kontrolle am OpTag, ungefähr 3-5 Stunden nach der Operation. Im Zweifel kurzfristig kontrollieren. Bei einem Hb über 10 g/dl besteht generell keine Indikation zur Transfusion. Bei einem Hb unter 8 g/dl besteht fast immer eine Indikation.
Wundinfektion Eröffnen der subkutanen Wunde und 3mal tgl Spülen mit Lavanid.
Verlegung Am Morgend des 1. po Tages, wenn der Patient mobilisiert und optimal hydriert ist.

Rektumresektionen

Mobilisation

Am OpTag muss der Patient aus dem Bett und mindestens einmal am Bett stehen. Am 1. po Tag muss er mehrere Stunden über den Flur laufen.

Schmerztherapie

Ein PDK sollte unbedingt angestrebt werden. Wenn kein PDK liegt, dann ist unbedingt eine PCA anzulegen. Zusätzlich ist 2mal 75 mg Diclofenac (oral mit Omeprazol) anzuordnen.

Infusionen

Die prä- und intraoperative Infusionsmenge ausrechnen und berücksichtigen. Für den Rest des Tages reichen 1000-1500 ml in der Regel aus, wobei 500 ml getrunken werden können. Eine ausreichende Urinausscheidung weist auf eine gute Hydratation hin. Wenn die Urinausscheidung nachlässt und eine gute Hydratation vermutet wird, dann mit 20 mg Furosemid nachhelfen. Häufiger liegt eine Dehydratation vor. Bei einer Dehydratation sollte die Infusionsmenge erhöht werden. Danach unbedingt auf die Ausscheidung achten und bilanzieren.
1. po. Tag - Bei guter Hydratation reichen 2500 ml an gesamter Flüssigkeitszufuhr aus. Mit Normofundin nur die Flüssigkeit ergänzen, die nicht oral zugenommen wird. Meistens sind 1000 ml NF zur Nacht ausreichend.
2. po. Tag - Bei normalem Verlauf sind keine Infusionen mehr erforderlich. Patienten, die nicht ausreichend trinken (ältere oder pflegebedürftige Patienten),  benötigen auch weiterhin Infusionen.
Als Routine wird Normofundin infundiert. Normofundin enthält Kalium. Deshalb bei Risikopatienten bedenken.

Orale Ernährung

Am OpTag können Flüssigkeiten aufgenommen werden. A
1. po. Tag - mit flüssiger Kost (3-4 Pck. Fortimel) beginnen. Bei geblähten Bauch oder Subileus wird der Kostaufbau nicht forciert. Wenn Winde abgehen oder Stuhlgang.
2. po Tag - Fortsetzen der flüssigen Kost
3. po Tag - Fortsetzen der flüssigen Kost
4. po Tag - Normale Kost

Parenterale Ernährung

Nur erforderlich, wenn bis zum 7. po. Tag keine orale Ernährung aufgebaut werden kann. Demnach nur beim Ileus oder Anastomosenproblemen erforderlich.

1. Tag

1500-3000 ml Normofundin G-5 (enthält pro Liter: 50 g Glukose, 100 mval Na+, 18 mval K+, 200 kcal)

2. Tag

2000 Periplasmal (enthält pro Liter: 50g Glukose, 35 g AS,  60 mval Na+, 30 mval K+)
1000 ml Normofundin G-5 (enthält pro Liter: 50 g Glukose, 100 mval Na+, 18 mval K+, 200 kcal)

ab 3. Tag

2000 ml Aminomix 2® + 500 ml Lipofundin 20% (enthält 240 g Glukose, 100 g AS, 100 g Fett, 100 mval Na+, 60 mval K+)
1000 ml Normofundin G-5 (enthält pro Liter: 50 g Glukose, 100 mval Na+, 18 mval K+, 200 kcal)

Labor

OpTag  -  BB, Elektrolyte, Kreatinin
1. po. Tag   - BB, Elektrolyte, Krea
2. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP
4. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP
6. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP, Kreat

Andere Laborwerte nur gezielt bei Besonderheiten. Wenn keine Hämostasestörung vorliegt und die präoperativen Gerinnungswerte in Ordnung sind, sind postoperative Kontrollen nicht zielführend.

Verbände

Verbandswechsel am 2. und 5. po Tages oder bei durchgeschlagenen Verbänden. Hautklammern am 9.-10. po Tages entfernen.

Antibiose

Cefuroxim/Clont bis zum Morgen des 1. po. Tages.

Drains

Drains sind in der Regel nicht erforderlich. Wenn Drains gelegt werden, wird täglich die Menge gemessen und die Qualität beschrieben. Täglich wird überprüft, ob die Drains weiterhin erforderlich sind.

Magensonde

Die Magensonde wird am Ende der Operation entfernt. Bei einem Ileus bleibt die Magensonde liegen. Wenn sie weniger als 500 ml fördert und kein Miserere vorliegt, dann sollte die Entfernung erwogen werden.

Blasenkatheter

Blasenkatheter werden normalerweise am Morgen des 1. po Tages entfernt - auch wenn der PDK liegt. Wenn der Patient innerhalb von 6 Stunden nicht spontan Wasser lässt, dann sollte erneut ein Katheter gelegt werden.

ZVK

Nur erforderlich bei schlechten Venen. Wenn ein ZVK vorhanden ist, dann wird täglich der ZVD gemessen.

Thromboseprophylaxe

Am Abend des OpTages 0,2-0,4 ml Clexane in Abhängigkeit vom Risiko.

Atemtherapie

1. po Tag - Intensives Atemtraining mit der Physiotherapie. Tagsüber alle 2 Stunden mit dem Mediflow trainieren. Inspiration UND Exspiration.

Anämie

Hb-Kontrolle am OpTag, ungefähr 3-5 Stunden nach der Operation. Im Zweifel kurzfristig kontrollieren. Bei einem Hb über 10 g/dl besteht generell keine Indikation zur Transfusion. Bei einem Hb unter 8 g/dl besteht fast immer eine Indikation.

Wundinfektion

Eröffnen der Wunde und 3mal tgl Spülen mit Lavanid.

Anastomoseninsuff.

NPO, Tazobac, ZVK, parenterale Ernährung, Sepsiskontrolle durch PCT-Messung

Nachbehandlung

Bei Tumoroperationen das Tumorkonsil und die AHB frühzeitig anmelden. Die Entlassung für den 8-10 Tag anstreben.

Verlegung

Am Morgend des 1.-2. po Tages, wenn der Patient mobilisiert und optimal hydriert ist.

Kolonresektionen

Mobilisation

Am OpTag muss der Patient aus dem Bett und mindestens einmal am Bett stehen. Am 1. po Tag muss er mehrere Stunden über den Flur laufen.

Schmerztherapie

Ein PDK sollte unbedingt angestrebt werden. Wenn kein PDK liegt, dann ist unbedingt eine PCA anzulegen. Zusätzlich 2mal 75 mg Diclofenac (oral mit Omeprazol) anzuordnen.

Infusionen

Die prä- und intraoperative Infusionsmenge ausrechnen und berücksichtigen. Für den Rest des Tages reichen 1000-1500 ml in der Regel aus, wobei 500 ml getrunken werden können. Eine ausreichende Urinausscheidung weist auf eine gute Hydratation hin. Wenn die Urinausscheidung nachlässt und eine gute Hydratation vermutet wird, dann mit 20 mg Furosemid nachhelfen. Häufiger liegt eine Dehydratation vor. Bei einer Dehydratation sollte die Infusionsmenge erhöht werden. Danach unbedingt auf die Ausscheidung achten und bilanzieren.
1. po. Tag - Bei guter Hydratation reichen 2500 ml an gesamter Flüssigkeitszufuhr aus. Mit Normofundin nur die Flüssigkeit ergänzen, die nicht oral zugenommen wird. Meistens sind 1000 ml NF zur Nacht ausreichend.
2. po. Tag - Bei normalem Verlauf sind keine Infusionen mehr erforderlich. Patienten, die nicht ausreichend trinken (ältere oder pflegebedürftige Patienten),  benötigen auch weiterhin Infusionen.
Als Routine wird Normofundin infundiert. Normofundin enthält Kalium. Deshalb bei Risikopatienten bedenken.

Orale Ernährung

Am OpTag können Flüssigkeiten aufgenommen werden. A
1. po. Tag - mit flüssiger Kost (3-4 Pck. Fortimel) beginnen. Bei geblähten Bauch oder Subileus wird der Kostaufbau nicht forciert. Wenn Winde abgehen oder Stuhlgang.
2. po Tag - Fortsetzen der flüssigen Kost
3. po Tag - Fortsetzen der flüssigen Kost
4. po Tag - Normale Kost

Parenterale Ernährung

Nur erforderlich, wenn bis zum 7. po. Tag keine orale Ernährung aufgebaut werden kann. Demnach nur beim Ileus oder Anastomosenproblemen erforderlich.

1. Tag

1500-3000 ml Normofundin G-5 (enthält pro Liter: 50 g Glukose, 100 mval Na+, 18 mval K+, 200 kcal)

2. Tag

2000 Periplasmal (enthält pro Liter: 50g Glukose, 35 g AS,  60 mval Na+, 30 mval K+)
1000 ml Normofundin G-5 (enthält pro Liter: 50 g Glukose, 100 mval Na+, 18 mval K+, 200 kcal)

ab 3. Tag

2000 ml Aminomix 2® + 500 ml Lipofundin 20% (enthält 240 g Glukose, 100 g AS, 100 g Fett, 100 mval Na+, 60 mval K+)
1000 ml Normofundin G-5 (enthält pro Liter: 50 g Glukose, 100 mval Na+, 18 mval K+, 200 kcal)

Labor

OpTag  -  BB, Elektrolyte, Kreatinin
1. po. Tag   - BB, Elektrolyte, Krea
2. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP
4. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP
6. po. Tag   - BB, Elektrolyte, CRP, Kreat

Andere Laborwerte nur gezielt bei Besonderheiten. Wenn keine Hämostasestörung vorliegt und die präoperativen Gerinnungswerte in Ordnung sind, sind postoperative Kontrollen nicht zielführend.

Verbände

Verbandswechsel am 2. und 5. po Tages oder bei durchgeschlagenen Verbänden. Hautklammern am 9.-10. po Tages entfernen.

Antibiose

Cefuroxim/Clont bis zum Morgen des 1. po. Tages.

Drains

Drains sind in der Regel nicht erforderlich. Wenn Drains gelegt werden, wird täglich die Menge gemessen und die Qualität beschrieben. Täglich wird überprüft, ob die Drains weiterhin erforderlich sind.

Magensonde

Die Magensonde wird am Ende der Operation entfernt. Bei einem Ileus bleibt die Magensonde liegen. Wenn sie weniger als 800 ml fördert und kein Miserere vorliegt, dann sollte die Entfernung erwogen werden.

Blasenkatheter

Blasenkatheter werden normalerweise am Morgen des 1. po Tages entfernt - auch wenn der PDK liegt. Wenn der Patient innerhalb von 6 Stunden nicht spontan Wasser lässt, dann sollte erneut ein Katheter gelegt werden.

ZVK

Nur erforderlich bei schlechten Venen. Wenn ein ZVK vorhanden ist, dann wird täglich der ZVD gemessen.

Thromboseprophylaxe

Am Abend des OpTages 0,2-0,4 ml Clexane in Abhängigkeit vom Risiko.

Atemtherapie

1. po Tag - Intensives Atemtraining mit der Physiotherapie. Tagsüber alle 2 Stunden mit dem Mediflow trainieren. Inspiration UND Exspiration.

Anämie

Hb-Kontrolle am OpTag, ungefähr 3-5 Stunden nach der Operation. Im Zweifel kurzfristig kontrollieren. Bei einem Hb über 10 g/dl besteht generell keine Indikation zur Transfusion. Bei einem Hb unter 8 g/dl besteht fast immer eine Indikation.

Wundinfektion

Eröffnen der Wunde und 3mal tgl Spülen mit Lavanid.

Anastomoseninsuff.

NPO, Tazobac, ZVK, parenterale Ernährung, Sepsiskontrolle durch PCT-Messung

Nachbehandlung

Bei Tumoroperationen das Tumorkonsil und die AHB frühzeitig anmelden. Die Entlassung für den 8-10 Tag anstreben.

Verlegung

Am Morgend des 1.-2. po Tages, wenn der Patient mobilisiert und optimal hydriert ist.